Neuerscheinung:
Planning for Real – Praxiserfahrungen mit einem gemeinwesenorientierten Beteiligungsverfahren
Planning for Real ist ein beteiligungsorientiertes Planungsverfahren, das seit einigen Jahren in Deutschland erfolgreich erprobt und angewandt wird. Der Name kann mit »Planung von unten« oder »Aktiv für den Ort« übersetzt werden. Planning for Real orientiert sich an den Prinzipien der aktivierenden Gemeinwesenarbeit und wurde in den 1970er Jahren von Tony Gibson im Rahmen der britischen Neighbourhood Initiatives Foundation entwickelt. Eine neue Publikation der Stiftung MITARBEIT stellt das Verfahren vor...
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Die Zukunft der Bürgerbeteiligung:
Herausforderungen – Trends – Methoden
Tagung vom 24. bis 26. September 2010 in Loccum
Annähernd 50 Jahre nach dem Start einer gesellschaftlichen Diskussion um mehr »Demokratie von unten« will das »Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« eine Zwischenbilanz ziehen und fragen, wie es um die kommunale Bürgerbeteiligung in Deutschland derzeit steht. Wo befinden sich Hindernisse, wo Fallstricke und Selbstblockaden? Worin liegt aber auch die originäre Kraft der Bürgerbeteiligung, die Chancen eröffnet, Gesellschaft und Zukunft zu gestalten?
Expert/innen aus Bürgergesellschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft werden zusammen mit den Teilnehmer/innen darüber debattieren, welche Wege der Beteiligung in den nächsten Jahren beschritten, verbreitert oder völlig neu angelegt werden müssen...
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Integration junger Migrantinnen und Migranten

- © Gisela Gürtler
Neue Ausschreibungsrunde vom 1. August 2010 bis
31. Januar 2011
Sie sind jung, neu in Deutschland oder hier geboren, voller Tatendrang und Ideen - Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund. Sie wollen mitreden, ihre Zukunft hier in Deutschland mitgestalten und mitentscheiden.
Wie können Kinder und Jugendliche und auch ihre Eltern Unterstützung finden, damit sie ihre Potenziale entfalten können? Was ist notwendig, damit sie sich aktiv am Leben in ihrem Stadtteil beteiligen und in ihrer Schule, im Jugendclub oder im Verein gemeinsam mit anderen Kindern und Jugendlichen engagieren können? Wie können Kreativität, soziale Kompetenz, Mitbestimmung und Eigeninitiative gestärkt werden?
Wenn Sie eine zündende Projektidee haben, wie sich die Integration von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien fördern lässt, können Sie sich an die Stiftung MITARBEIT wenden. Die Stiftung MITARBEIT führt mit Mitteln der Robert Bosch Stiftung das Programm »Integration junger Migranten« durch...
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Neuerscheinung:
Freiwilliges Engagement für Flüchtlinge und von Flüchtlingen
Flüchtlinge sind weit entfernt von einer gleichberechtigten Beteiligung an Chancen und Möglichkeiten der Aufnahmegesellschaft. Die asyl- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen geben die Bedingungen vor, unter denen sie in Deutschland leben können. Insbesondere junge Menschen leiden unter dem rechtlichen Ausnahmezustand, der ihre gesellschaftliche Integration behindert. Eine neue Publikation der Stiftung MITARBEIT beleuchtet das bürgerschaftliche Engagement für Flüchtlinge und von Flüchtlingen. Die Beiträge geben Einblick in das vielfältige Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure...
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Ökumenischer Kirchentag 2010
Christine Lieberknecht am Stand der Stiftung MITARBEIT
In Zukunft ist es notwendig, die Bürgerinnen und Bürger noch stärker für Beteiligung und Engagement zu aktivieren. Dies betonte Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen, bei ihrem Besuch am Stand der Stiftung MITARBEIT beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München. Bürgerhaushalte stellen nach ihrer Ansicht ein geeignetes Mittel dar, um in Zeiten von Finanzkrise und schwindender finanzieller Mittel die Bürger/innen mitzunehmen. Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist aber auch bei geplanten Gesetzesvorhaben und auf kommunaler Ebene wichtig. Thüringen hat im Bereich der Engagementförderung mit der Ehrenamtskarte, der Thüringer Ehrenamtsstiftung und dem Bürgerpreis schon einiges bewegt. Das bürgerschaftliche Engagement in Thüringen ist im Vergleich mit anderen ostdeutschen Bundesländern besonders hoch. Christine Lieberknecht ist langjähriges Mitglied im Kuratorium der Stiftung MITARBEIT. Sie dankte bei dem Gespräch der Stiftung MITARBEIT, die mitgeholfen habe, sie bei den Themen Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement »auf die Schiene zu setzen« und wünschte der Stiftung für die weitere Arbeit viel Erfolg.
Runde Tische erfolgreich durchführen
Dialogorientierte Beteiligungsverfahren werden für die Konflikt- und Problemlösung politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen immer wichtiger. In der öffentlichen Wahrnehmung steht das Modell des Runden Tisches für einen auf Konsens und Verständigung angelegten diskursiven Politikstil. Eine neue Studie beleuchtet die Funktionen und Erfolgsfaktoren Runder Tische. Ein Ergebnis: Runde Tische sichern den Aufbau von sozialem Kapital, steigern die Qualität öffentlicher Entscheidungen und stärken die demokratische Partizipation...
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Freiherr-vom-Stein-Preis für gesellschaftliche Innovation
Der Preisträger 2009 heißt Giò di Sera : Ausgezeichnet wurde er für sein Lebensprojekt »StreetUniverCity Berlin«. Der gebürtige Neapolitaner und Wahl-Berliner Giò di Sera ist Multimedia-Künstler, Radiomoderator und DJ. In der StreetUniverCity Berlin können benachteiligte Jugendliche ihren »Streetmaster« machen und sich mit diesem Bildungsabschluss ihre sozialen und kreativen Kompetenzen zertifizieren lassen. Im Mittelpunkt seines Projekts einer »Straßenuniversität« stehen die Prinzipien Peer Education und Hilfe zur Selbsthilfe. Mit dem Projekt will er den teilnehmenden Jugendlichen Motivation und Integrität zurückgeben. Der Preis wurde am 25. November 2009 im Rahmen eines Festaktes im Auditorium Friedrichstraße (Berlin) verliehen.
Der Freiherr vom Stein Preis für gesellschaftliche Innovation wird seit 2007 gemeinsam von der Hamburger Alfred Toepfer Stiftung, der Stiftung MITARBEIT und der Humboldt Universität Berlin verliehen. Er ist mit 25.000 Euro dotiert...
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Bürgerbeteiligung als Weg zur lebendigen Demokratie
Die Zahl der Bürger/innen, die sich in kommunalen Beteiligungsprozessen engagieren, ist im Vergleich zu anderen Engagementbereichen gering. Lediglich 7 % der 23 Millionen Engagierten in Deutschland geben an, sich am Wohnort in Beteiligungsprozesse einzubringen. Nur wenige Bürger/innen glauben nämlich, dass die Ergebnisse von Beteiligungsprozessen auch tatsächlich in die Realität umgesetzt werden. In Politik und Verwaltung wiederum scheuen viele Entscheider/innen die Zusammenarbeit mit den Bürger/innen vor Ort. Dies vielfach auch deshalb, weil sie befürchten, Macht abgeben zu müssen. Helmut Klages, Ralph Keppler und Kai Masser beschreiben in ihrer neuen Veröffentlichung den »Teufelskreis«, der aus den gegenseitigen Vorbehalten der Bürger/innen und Entscheider/innen entsteht und machen Vorschläge für seine Überwindung...
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Bürgerbeteiligung in Zeiten der Krise
Um der Bürgergesellschaft ein stärkeres Gewicht im politischen Prozess zu verschaffen, bedarf es neben einer »Demokratisierung der Demokratie« vor allem auch einer Selbstaktivierung der öffentlichen Institutionen. Sie müssen bereit sein, ihr verwaltungsförmiges Handeln zu verändern und sich auf die Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger einzustellen: dies ist ein Ergebnis des Forums für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie, das Ende September von der Stiftung MITARBEIT in Kooperation mit der Evangelischen Akademie in Loccum durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die lokale Demokratie bürgernah gestaltet werden kann...
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Vitalisierung der Demokratie
Die Einsicht, dass die demokratische (Alltags-) Praxis in Deutschland verbesserungswürdig ist, mündet vielerorts in die Forderung nach einer Erneuerung der Demokratie und einer partizipativen Reform unseres Gemeinwesens. Doch wenn eine Vitalisierung der Demokratie gelingen soll, sind tiefgreifende demokratische Strukturreformen auf vielen Ebenen nötig. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Magdeburger Politikwissenschaftlers Roland Roth. Für ihn ist klar: Ausgangspunkt dieser Entwicklung muss eine intensive Beteiligung der Bürger/innen an allen öffentlichen Angelegenheiten sein. ...
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Kommune gemeinsam gestalten
Im Vorfeld des »Nationalen Forums für Engagement und Partizipation« hat die Stiftung MITARBEIT ein Konzept entwickelt, das einen besonderen Schwerpunkt auf die nachhaltige Förderung der lokalen Demokratie und ihrer unterschiedlichen Akteure legt. Unter dem Motto »Kommune gemeinsam gestalten« zielt das Konzept darauf ab, die Autonomie der lokalen Bürgergesellschaft zu stärken und die kommunalen Verantwortungsträger/innen zu ermutigen, mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung in der Kommune zu verwirklichen...
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Nachhaltigkeit von Zukunftswerkstätten
Wie können Zukunftswerkstätten als nachhaltiges Instrument der Projektentwicklung und -umsetzung für Non-Profit-Organisationen (NPO) optimiert und nutzbar gemacht werden? Eine neue Publikation untersucht Veränderungsprozesse, die mit Hilfe der Zukunftswerkstattmethode organisiert wurden. Ein Ergebnis der empirischen Studie: Die Nachhaltigkeit von Zukunftswerkstätten hängt von der Bereitschaft des Auftraggebers ab, den gesamten Umsetzungsprozess zu sichern...
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Das Planspiel-Buch
Wenn Sie als Seminarleiter oder Seminarleiterin die Teilnehmenden zu einem Spiel einladen, dann ernten Sie nicht selten skeptische Blicke und manchmal auch offenen Widerstand.
Dabei gäbe es viele gute Gründe, in Initiativen, Vereinen, Unternehmen und Projekten zu spielen. Im Spiel wird viel mehr gelernt als »nur« Inhalte und Wissen.
Eine solche Form des ganzheitlichen Lernens ist das Planspiel, die Simulation. Planspiele sind selbst gesteuertes Lernen, kreativ und ganzheitlich. Mit dieser Publikation möchten wir Sie einladen, in Ihrer Organisation, in Initiativen und Projekten zu spielen...
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