Freiherr vom Stein Preis für gesellschaftliche Innovation
Im Jahr 2011 hat die Alfred Toepfer Stiftung zum fünften Mal zusammen mit der Stiftung MITARBEIT und der Humboldt Universität Berlin den mit 25.000 Euro dotierten »Freiherr-vom-Stein Preis für gesellschaftliche Innovation« ausgelobt.
Der Preisträger 2011 ist die Kulturloge Marburg e.V. (hier klicken).
Die Kriterien, die bei der Vergabe des Preises leitend sind, orientieren sich den Lebensleistungen des Freiherrn vom Stein:
- Gesellschaftliche Weiterentwicklung durch Reform und Innovation
- Mobilisierung einer selbstbewussten Bürgerschaft durch zeitgemäße Partizipationsangebote
- Qualifizierung Einzelner zu bürgerschaftlicher Mitwirkung in der Gemeinschaft
Mit dem Preis sollen Menschen oder Projekte ausgezeichnet werden, die sich unter diesen Prämissen und mit Initiative, Risikobereitschaft, Ausdauer, Kreativität und Weitsicht selbstlos für das Gemeinwohl einsetzen. Dabei sollen insbesondere, aber nicht ausschließlich solche Personen oder Projekte in den Blick genommen werden, die sich völkerverbindend und mit europäischen Bezügen engagieren.
Bis zu 100 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wird das Recht eingeräumt, einen Nominierungsvorschlag für den Preis zu machen. Das Nominierungsverfahren soll sicherstellen, dass es eine aussagekräftige Grundgesamtheit an preiswürdigen Kandidaten gibt. Die Nominierungsvorschläge werden von der Stiftung MITARBEIT gesichtet, aufbereitet und einer weiteren Auswahl durch das Preiskuratorium zugänglich gemacht.
Im Preiskuratorium arbeiten mit:
- Prälat Dr. Stephan Reimers, Bevollmächtigter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der EU, Vorsitzender
- Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
- Professor Dr. Hartmut Häußermann, Philosophische Fakultät, Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt Universität zu Berlin,
- Dr. Heribert Prantl, Leiter der innenpolitischen Redaktion der Süddeutschen Zeitung,
- Professor Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder
- Marc Schwieger, Geschäftsführer Creation Scholz & Friends
- Prof. Dr. Karl Teppe, Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., Münster (beratend)
- Mustafa Bayram, Coach e.V.
Ansprechperson: Hanns-Jörg Sippel (sippel@mitarbeit.de)


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