mitarbeiten (1/1997)
Die Zukunft hat schon begonnen
Der wachsenden Komplexität unserer Lebenswelt kann eine in einzelne Fachgebiete zergliederte Wissenschaft nicht gerecht werden. Im NETZWERK ZUKUNFT haben sich daher Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen aus unterschiedlichen Lebens-, Arbeits- und Erfahrungszusammenhängen zusammengeschlossen, um den Austausch über Zukunftsfragen unserer Gesellschaft zu fördern.
Das Netzwerk versteht sich als Anlaufstelle, Drehscheibe und Vermittler für Themen der Zukunftsgestaltung. Es will Mut machen, persönliches Engagement, Kreativität und soziale Phantasie fördern und Einfluß auf gesellschaftspolitische Entscheidungsprozesse nehmen und zukunftsorientierte Handlungsoptionen eröffnen.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Zeitschrift »ZUKÜNFTE«, die vom Netzwerk gemeinsam mit dem Gelsenkirchner Sekretariat für Zukunftsforschung herausgegeben wird. Das vierteljährlich erscheinende Magazin ist eine wahre Fundgrube für alle, die sich mit Zukunftsthemen befassen und über aktuelle Projekte, Tagungen und Veröffentlichungen informieren wollen. In jeder Ausgabe wird zudem ein Schwerpunktthema (z.B. Lebensraum Stadt, Arbeit 2000, Gentechnologie, Leit(d)bild Alter) vertiefend behandelt.
Außerdem organisiert das Netzwerk »Zukunftsgespräche«, Zukunftswerkstätten und Fachtagungen. So führte es im letzten Jahr Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Disziplinen zu einer Tagung über die »Zukunftsfähige Gesellschaft« zusammen. Das Netzwerk arbeitet mit anderen Einrichtungen der Zukunftsforschung im In- und Ausland eng zusammen. Regional ist das Netzwerk in zwei Dutzend Netzwerkknoten in Deutschland, Österreich und der Schweiz gegliedert – jüngster Netzwerkknoten ist die Stiftung MITARBEIT.
Nähere Informationen: NETZWERK ZUKUNFT – Gesellschaft für Zukunftsgestaltung e.V., c/o Sekretariat für Zukunftsforschung, Munscheidstraße 14, D-45886 Gelsenkirchen, Telefon (02 09) 1 67-28 00, Telefax (02 09) 1 67-28 01.


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