mitarbeiten (3/1999)
Netzwerk GWA und Soziale Stadt
Vertreter(innen) von Projekten der Gemeinwesenarbeit aus dem gesamten Bundesgebiet haben am 19. und 20. August in Fulda die Gründung eines Netzwerkes »Gemeinwesenarbeit und soziale Stadt« beschlossen.
Eingeladen hatten zu der Versammlung die LAG Soziale Brennpunkte Hessen und die Stiftung MITARBEIT. Anlaß war das Bund-Länder-Programm »Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf- die soziale Stadt«, das nach Ansicht der Initiator(inn)en neue Chancen für die Entwicklung von benachteiligten Stadtteilen gibt.
Das Netzwerk will eine Lobbyfunktion der 3. Sektor-Akteure und Basisnetzwerke sowie für Bürgerorientierung und die soziale Dimension in der Stadtentwicklung übernehmen und sich an Fachdiskussionen zur Konzeptentwicklung beteiligen. Es geht zunächst von den vorhandenen sozialarbeiterisch/sozialpädagogisch geprägten landes- und bundesweiten Strukturen in den Bereichen Soziale Brennpunkte, Gemeinwesenarbeit, Stadtteilarbeit aus, versteht sich aber nicht als berufsständische Organisation. Vielmehr ist die Öffnung für andere Interessierte und die Ziele mittragende Gruppen vorgesehen.
In Fulda wurde eine Adhoc-Arbeitsgruppe gebildet, die verabredete Aufgaben zur Netzwerkgründung übernimmt und bis zum nächsten Plenum im März einen Vorschlag für die künftige Arbeitsstruktur entwickelt.
Inzwischen liegt auch die Materialsammlung zur gemeinsam von Burckhardthaus Gelnhausen, LAG Soziale Brennpunkte Hessen und Stiftung MITARBEIT im März durchgeführten Tagung »Entwicklungsperspektiven für die Stadt – Chancen für die GWA?« vor (ca. 120 Seiten). Einzelexemplare können zum Preis von ¤ 6,– zzgl. Porto in der Geschäftsstelle angefordert werden.


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