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Rundbrief Bürgerbeteiligung I/2000

Das Bund-Länder-Programm »Die Soziale Stadt« – »Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf« (3/3)

Programmbegleitung vor Ort
Im vergangenen Jahr haben die Länder insgesamt 161 Gebiete in 123 Städten und Gemeinden für das Programm »Soziale Stadt« gemeldet, zu unterscheiden sind hier primär verdichtete Großsiedlungen der sechziger bis achziger Jahre und gründerzeitliche Altbauquartiere. Jedes Bundesland hat ein Modellgebiet für die Umsetzung des Programms »Soziale Stadt« ausgewählt. Dabei handelt es sich zum einen um Gebiete, die modellhaft hinsichtlich Konzept und Verfahrensstand sind, zum anderen um Gebiete, die im Hinblick auf Problemlagen und Handlungsbedarf modellhaft sind. In allen 16 Modellgebieten wird eine »Programmbegleitung vor Ort« eingerichtet, die im Wesentlichen die folgenden Aufgaben hat:

  • die begleitende und dokumentierende Untersuchung von Umsetzungsschritten zum Programm »Soziale Stadt«,
  • die Übernahme von aktivierenden und (durch Beratung, Information und Projektvorschläge) unterstützenden Funktionen, für die in beschränktem Umfang auch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen (»Technische Hilfen«),
  • die Beteiligung an Vorbereitung und Durchführung der lokalen Starter- oder Themenkonferenzen.


Die »Programmbegleitung vor Ort« wird in vier Gebieten durch das Difu selbst übernommen, in den übrigen zwölf Modellgebieten werden z. Z. externe Büros, Institute, Gruppen oder Einzelpersonen beauftragt.

Best-Practice-Analysen
Arbeitsteilig mit dem Büro Empirica, das seine Best-Practice-Untersuchungen auf Neubauquartiere konzentriert, wird das Difu die Best-Practice-Analyse für Altbaugebiete und gemischte Quartiere durchführen. Bei den Analysen werden zum einen »gute Beispiele« ermittelt, die auf lokaler Ebene als innovativ, weiterführend, beispielhaft und damit als »Erfolg« gelten können. Zum anderen geht es um Handlungs- und Gestaltungsprinzipien, die über ihre lokale Wirksamkeit hinaus auch auf andere Orte und Situationen übertragbar sind, und damit eher um Best-Practice-Strategien. Schwerpunkte der Best-Practice-Analyse sollen vor allem folgende Handlungsfelder sein: Bündelung der Ressourcen, Management und Organisation, Aktivierung der Quartiersbevölkerung. Gerade die kontinuierliche Bereitstellung dieser Ergebnisse kann unter dem Stichwort »Lernen von anderen« hilfreich sein.

Kontakt und Information
Susanna Mayer (0 30) 3 90 01-23 7
Renate Schulz (0 30) 3 90 01-218
E-Mail:
sozialestadt( at )difu.de
Telefax (0 30) 3 90 01-26 9
Internet:
http://www.sozialestadt.de

Die Begleitbroschüre des Difu zur Starterkonferenz (Arbeitspapiere zum Programm Soziale Stadt, Bd. 3) kann noch angefordert werden. Außerdem erscheint demnächst die Dokumentation der Starterkonferenz (Arbeitspapiere zum Programm Soziale Stadt, Bd. 4).

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