Rundbrief Bürgerbeteiligung I/1999
VSOP – Verein für Sozialplanung e.V. (2/2)
Darüber hinaus befaßt sich der VSOP mit übergreifenden Fragestellungen wie
- der Lokalen Agenda 21 mit dem Ziel, der sozialen Dimension und dem geforderten bürgerschaftlichen Konsultationsprozeß in diesem Prozeß nachhaltiger Stadtentwicklung adäquaten Raum zu geben,
- Entwicklungsstrategien für eine soziale Stadt und ein Quartiermanagement,
- der Unterstützung kommunaler Bündnisse gegen Armut und Ausgrenzung und
- der Verwaltungsreform und der Einführung Neuer Steuerungsmodelle im Sozialbereich.
Mittlerweile hat der Verein 220 Mitglieder, die bei Kommunen, Landes- und Bundesbehörden, Freien Trägern der Wohlfahrtspflege, Beratungs- und Planungsinstituten und bei Aus- und Fortbildungseinrichtungen Sozialplanung betreiben und damit auch maßgeblich zur fachlichen Weiterentwicklung der Sozialplanung in Deutschland beitragen. Zwei Drittel aller Mitglieder stehen als Referentinnen zu unterschiedlichen Themen der Sozialplanung zur Verfügung. Anfragen nach Referentinnen nimmt die VSOP-Geschäftsstelle entgegen.
Die Mitglieder organisieren selbst Fachtagungen, Workshops und Fortbildungen zu allen Themen der Sozialplanung, zur Weiterentwicklung fachlicher Standards und Methoden und zur Sozialberichterstattung – in aller Regel in Kooperation mit sozialen Fachorganisationen, Landesbehörden und Kommunen.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des VSOP ist die Öffentlichkeitsarbeit zu aktuellen sozialpolitischen Themen: durch fachpolitische Stellungnahmen und eigene Publikationen, die vor allem Arbeitsergebnisse eigener Tagungen und Workshops zusammenfassen. Hier hat der VSOP vielbeachtete Stellungnahmen zur Einführung der Jugendhilfeplanung nach Verabschiedung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes, zu den Standards der Armutsberichterstattung, zur Reform der Sozialhilfe und zum Thema Sozialraumanalyse und Sozialraumplanung herausgegeben. Neben den fachpolitischen Stellungnahmen sind zum Preis von 9,– € noch folgende Workshop-Dokumentationen bei der Geschäftsstelle zu beziehen:
Nr. 4 – Leistungsbilanz der Sozialplanung, 1996
Nr. 5 – Kostenexplosion bei der Hilfe zum Lebensunterhalt – Wege aus der kommunalen Finanzkrise, 1998
Nr. 6 – Kommunale Altenhilfeplanung – Strukturbildung in den Landkreisen und Kommunen, 1997
Nr. 7 – Neues Steuerungsmodell, Regionalisierung und Sozialplanung, 1998
Der VSOP wird von einem zehnköpfigen ehrenamtlichen Vorstand geleitet. Vorsitzender ist der Mannheimer Sozialplaner Walter Werner, stellvertretende Vorsitzende sind der Bielefelder Sozialplaner Peter Kemper und Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss vom Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Mainz.
Mitglied können alle Sozialplanerinnen und Personen werden, die sich für Sozialplanung einsetzen – allerdings nur natürliche, keine juristischen Personen. Der VSOP ist ein personenbezogenes Netzwerk, der sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen finanziert. Der Mitgliedsbeitrag liegt pro Jahr bei € 70,–. Dafür bietet der VSOP seinen Mitgliedern dreimal im Jahr den informativen VSOP-Rundbrief, reduzierte Teilnahmegebühren bei seinen Veranstaltungen, ermäßigte Preise für Publikationen und die Vermittlung von erfahrenen Sozialplanerinnen und Sozialplanern als ReferentInnen oder BeraterInnen in allen Praxisbereichen der Sozialplanung.
Kontakt und Information:
Die Adresse unserer Geschäftsstelle, in der sie uns montags, mittwochs und freitags jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr erreichen: Verein für Sozialplanung e.V., Geschäftsstelle, Löwengasse 34, D-67346 Speyer, Telefon (0 62 32) 62 94 91, Fax (0 62 32) 62 94 92, E-Mail vsop-ger( at )t-online.de, und demnächst auch im Internet unter der Adresse http://www.vsop.de
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VSOP
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Der Stein des Anstoßes - Susanne Busse
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