Initiative Gedenkort Fontanepromenade 15

Förderjahr: 2017 Kategorien: Demokratie und Bürgerbeteiligung/-gesellschaft, Bildung und Kultur Bundesland: Berlin

Die »Initiative Gedenkort Fontanepromenade 15« hat sich aus verschiedenen stadt-, geschichts- und erinnerungspolitischen Initiativen zusammengeschlossen. Sie möchte in der Kreuzberger Fontanepromenade 15 eine Informations-, Forschungs- und Begegnungsstätte entstehen lassen. Dieser historische Täter-Ort war von 1938 – 1943 die »Zentrale Dienststelle für Juden beim Berliner Arbeitsamt« und stellte somit eine Schnittstelle zwischen rassistischer NS-Juden-Verfolgung und der Organisation des »geschlossenen Arbeitseinsatzes« für deutsche Juden dar. Das Gebäude wurde 2016 an einen Investor verkauft, der der Initiative einen Vorzug beim Mietvertrag für Räume im Haus ab dem 1. Oktober 2017 einräumte. Im April 2017 stellte die »Initiative Gedenkort Fontanepromenade 15« ein Konzept zur geplanten Nutzung dieser Räume vor und wandte sich damit an die Öffentlichkeit. Die Initiative möchte vom Ort Fontanepromenade 15 ausgehend die Forschungs- und Bildungsarbeit zur Zwangsarbeit der Berliner Juden ab 1938 weiter entwickeln.

Stand der Bearbeitung: Dezember 2017
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