
Alles Krise? Konflikt- und Dialogkultur für eine resiliente Demokratie
Online-Veranstaltungsreihe »Auf dem Weg in eine zukunftsorientierte Demokratie«
Von Krisen und einer zunehmenden Spaltung der deutschen Gesellschaft ist in den letzten Jahren zu Genüge die Rede. Kriege, daraus resultierende Migration und Integration in neue Gesellschaften, die Klimakrise, steigende Kosten sowie zunehmende Ungleichheiten zwischen den Bevölkerungsgruppen schaffen den Eindruck einer dauerhaften Bedrohungslage. Gerade in Krisenzeiten erwarten Bürgerinnen und Bürger nachhaltige Problemlösungen und damit eine authentische Zukunftsvision, der sie vertrauen können. Dies geht einher mit einem Vertrauen in die Fähigkeit demokratischer Akteure und Instanzen, gegenwärtige Herausforderungen mit den vorhandenen Verfahren, Strukturen und Kompetenzen auch adäquat begegnen zu können. Umfragen zeigen, dass dieses Vertrauen zunehmend schwindet.
All dies beeinflusst auch die Art und Weise zu diskutieren und zu debattieren. Polarisierende öffentliche Debatten, scharfe Auseinandersetzungen um Wahrheiten, Deutungshoheiten, richtige und gerechte Wege einer Zukunftspolitik nehmen zu. Demokratie lebt vom Wettbewerb und der Gegenüberstellung von Meinungen. Wenn wir den politischen Willen der Bürgerinnen und Bürger – und damit die Volkssouveränität – ernst meinen, dann ist ein Austausch von Meinungen unerlässlich. Dies ist umso entscheidender bei Fragen, zu denen es keine einfachen Antworten gibt und Abwägungen getroffen werden müssen. Damit ein demokratisches Miteinander gefördert statt behindert wird, bedarf es jedoch einer konstruktiven Konfliktbearbeitung und Dialogkultur.
In der diesjährigen Online-Reihe nehmen wir die Art und Weise des Umgangs mit konfliktbehafteten Themen in den Blick. An fünf Terminen schauen wir auf unterschiedliche Aspekte, die eine demokratische Streitkultur ermöglichen und Wege der Zukunftsgestaltung aufzeigen.
Die kommunale Konfliktberatung wird dabei methodisch ebenso betrachtet wie transformatives Community Organizing, eine demokratische Debattenkultur durch deliberative Verfahren ebenso wie der Umgang mit extremistischen Parolen. Die Methoden werden dabei immer mit einem gesellschaftspolitischen Thema verknüpft, das aufgrund der Schärfe der Debatte als „Schmerzpunkt“ gesellschaftspolitischer Veränderungsprozesse zu verstehen ist. Diese Konflikte sehen wir als Hinweisgeber für Themen, zu denen die Bevölkerung Lösungen und Zukunftsperspektiven ersehnt.
Die Veranstaltungen der Reihe finden jeweils an folgenden Terminen online statt:
09.09./16.09./23.09./07.10./14.10.
Weitere Informationen zu den fünf Online-Veranstaltungen und zur Anmeldung werden im Frühjahr veröffentlicht.
mitarbeiten 4/2025
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- (PDF, 52 KB)
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