Termin:
20.–21. November 2020
Ort:
Bochum
Ansprechperson:

Interkulturelle Kompetenz ist für ehrenamtlich Aktive in vielen gesellschaftlichen Bereichen inzwischen eine Schlüsselqualifikation, denn durch soziale oder kulturelle Unterschiede kommt es häufig zu Missverständnissen. Interkulturelle Kompetenz besteht im Kern aus zwei Aspekten.

Zum einen aus der Fähigkeit, über sich selbst nachdenken und andere Menschen mit ihrer Vielfalt von Identitätseigenschaften wahrnehmen zu können und die anderen nicht auf wenige Merkmale wie Hautfarbe oder auf Kategorien wie das Herkunftsland, den sozialen Stand, den Bildungsgrad oder Freizeitaktivitäten zu reduzieren – wie es beispielsweise Facebook nahelegt.

Zum anderen erfordert interkulturelle Kompetenz die Fähigkeit, die Perspektive anderer Menschen einzunehmen und ihre Interessen und Wünsche nachzuvollziehen, also verstehen zu können und andere nicht nur danach zu bewerten, ob sie uns gefallen oder nicht. Beide Fähigkeiten sind für das demokratische Zusammenleben in modernen Demokratien wichtig. In Demokratien muss das Zusammenleben zwischen den Bürger/innen immer wieder neu ausgehandelt, gemeinsame Handlungsziele müssen erarbeitet werden. Im Zentrum des Seminars stehen Übungen zur Wahrnehmung von Identitätsvielfalt und zur Einnahme unterschiedlicher Perspektiven.

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mitarbeiten 1/2020

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