
Machen statt Meckern – Mitmach- und Begegnungsorte gemeinsam gestalten
Online-Diskussion
Die Unzufriedenheit mit politischen Entscheidungen und Prozessen wächst seit Jahren. Immer mehr Menschen wünschen sich, stärker in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen zu werden und diese mitgestalten zu können. Neben kommunalen Beteiligungsprozessen entstehen bundesweit selbstorganisierte Gemeinwohlorte, die durch Eigeninitiative und hohe Wirksamkeit vor Ort überzeugen. An diesen Orten übernehmen Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen Verantwortung für ihr Umfeld, schließen sich zusammen und schaffen etwas Neues: Mitmach- und Begegnungsorte fördern den Austausch, das Voneinander-Lernen sowie den demokratischen und solidarischen Umgang. Sie bieten Raum für Gespräche, gemeinsames Erleben und kulturelle oder soziale Aktivitäten. Sie sind besonders wertvoll, weil sie neue Verbindungen zwischen Menschen knüpfen. Damit solche Orte langfristig gelingen, braucht es neben (finanziellen) Ressourcen vor allem eine gute Zusammenarbeit zwischen engagierten Einwohner:innen, Verwaltungen und lokalen Akteuren.
In der Veranstaltung berichten zwei zivilgesellschaftliche Initiativen aus Nordrhein-Westfalen und Baden Württemberg gemeinsam mit ihren Partner:innen aus den Stadtverwaltungen über die Wirkung von Gemeinwohlorten in der Stadt und auf dem Land. Die Referent:innen stellen ihre Projekte vor, diskutieren Gelingensbedingungen und Herausforderungen und ordnen die Bedeutung der Zusammenarbeit von Kommunen und Zivilgesellschaft für das Zusammenleben ein. Das Netzwerk Zukunftsorte hat den Nutzen und die Wirkungen von Gemeinwohlorten systematisiert. Eine Expertin des Netzwerks Zukunftsorte hilft, die Relevanz von Mitmach- und Begegnungsorten in einen größeren Zusammenhang einzuordnen und nimmt Bezug auf die Rolle von Kommunen für solche Projekte.
Die Veranstaltung richtet sich an Engagierte aus der Zivilgesellschaft, die Begegnungsorte realisieren möchten, an Mitarbeitende in Kommunalverwaltungen und Kommunalpolitiker:innen sowie alle fachlich Interessierten.
Die Online-Veranstaltung knüpft inhaltlich an das Online-Gespräch »Wie stärken Gemeinschaftsorte die lokale Demokratie?« mit Dr. Larisa Tsvetkova in der Vorwoche an. Eine Teilnahme ist empfehlenswert.
Anmeldeschluss ist der 05. November 2026.
Teilnahmebeitrag
Teilnahmebeitrag: 40,00 €
Technischer Hinweis
Die Veranstaltung findet über Zoom in einem virtuellen Seminarraum statt. Für die Nutzung von Zoom benötigen Sie einen Laptop/PC (Windows, macOS oder Linux) oder ein Mobilgerät (iOS oder Android) mit stabiler Internetverbindung sowie eine Kamera, ein Mikrofon und Lautsprecher oder Kopfhörer. Wir empfehlen ein Headset, da dieses die Audioqualität verbessert und Hintergrundgeräusche minimiert.
Den Zugangslink senden wir Ihnen einige Tage vor der Veranstaltung an die E-Mail-Adresse, die Sie bei der Anmeldung angeben. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren Spam-Ordner.
Zu Beginn der Veranstaltung steht Ihnen ein technischer Support zur Verfügung.
mitarbeiten 2/2026
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