Termin:
29.–30. Juni 2018
Ort:
Bonn
Ansprechperson:

Meinungsverschiedenheiten gehören zu Beteiligungs- und Kooperationsprozessen wie die Hitze zum Feuer. Immer dann, wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Entscheidungen zu fällen, im Rahmen ihres Engagements zu kooperieren oder Maßnahmen umzusetzen, treffen unterschiedliche Einstellungen, Sichtweisen, Kompetenzen und Potenziale aufeinander. Dies gilt vor allem auch dann, wenn über neue Formen der Zusammenarbeit und strukturelle Veränderungen im Kontext von Engagement, Kooperation und Beteiligung nachgedacht wird. Letztlich »leben« diese Prozesse von genau diesen Unterschieden, denn sie bieten die Grundlage für eine kompetente Meinungsfindung und eröffnen kreative Potenziale.

Die Differenzen zwischen den Akteuren bergen vielfältige Chancen, sie können aber auch zu (teils gravierenden) Störungen, Spannungen und Konflikten führen. Diese Konflikte werden heute nicht nur im Rahmen von Beteiligungsveranstaltungen und Kooperationsprozessen ausgetragen. Schauplätze für heftige und teils destruktive Auseinandersetzungen sind verstärkt auch die neuen Medien. Auf Facebook, Twitter, auf Internetportalen und weiteren Kanälen kommunizieren die User/innen nicht selten anonym – und ohne Regeln und Grenzen. »Hate-Speech« und »digitale Hetze« können die Kommunikation, Konfliktbearbeitung und gemeinsame Lösungssuche unterlaufen und (zer)stören.

Im Workshop wird gefragt, wie Konfliktsituationen frühzeitig erkannt und konstruktiv bearbeitet werden können. Die Teilnehmer/innen lernen verschiedene Konfliktarten und -auslöser sowie Möglichkeiten zur Situationsanalyse kennen. Vor allem geht es aber auch darum, erfolgversprechende und nachhaltige Wege zum Umgang mit Konflikten aufzuzeigen. Hierbei werden die Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmer/innen aus der eigenen Praxis einbezogen. Der Workshop richtet sich an Prozessverantwortliche in Beteiligungs- und Kooperationsprozessen.

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mitarbeiten 4/2018

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