Termin:
30.–31. Oktober 2020
Ort:
Mülheim an der Ruhr
Ansprechperson:

Meinungsverschiedenheiten gehören zu Beteiligungs- und Kooperationsprozessen wie die Hitze zum Feuer. Immer dann, wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Entscheidungen zu fällen oder Maßnahmen umzusetzen, treffen unterschiedliche Einstellungen, Sichtweisen, Kompetenzen und Potenziale aufeinander. Letztlich »leben« Beteiligungs- und Kooperationsprozesse von genau diesen Unterschiedlichkeiten, denn sie bieten die Grundlage für eine kompetente Meinungsfindung und eröffnen kreative Potenziale.

Die gegebenen Differenzen zwischen den Akteuren bergen also vielfältige Chancen, sie können aber auch – zusammen mit weiteren Faktoren – zu (teils gravierenden) Störungen, Spannungen und Konflikten im Prozess führen. Eine genaue Ursachenforschung und ein kompetentes Konfliktmanagement sind notwendig, wenn die im Prozess auftretenden Schwierigkeiten verstanden und bewältigt werden sollen. In diesem Seminar wird gefragt, wie Konfliktsituationen frühzeitig erkannt und konstruktiv bearbeitet werden können. Verschiedene Konfliktarten und -auslöser sowie Möglichkeiten zur Situationsanalyse werden aufgezeigt.

Vor allem geht es aber auch darum, erfolgversprechende und nachhaltige Wege zum Umgang mit Konflikten aufzuzeigen. Hierbei werden die Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmer/innen aus der eigenen Praxis einbezogen. Das Seminar richtet sich an Prozessverantwortliche in Beteiligungs- und Kooperationsprozessen.

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