
Von der Wut zur Mitwirkung. Einbeziehung von Menschen, die sich vom demokratischen Dialog abwenden
Seminarreihe »Praxis Bürgerbeteiligung und Mitwirkung«
So stabil, wie lange Zeit gedacht, ist unsere Demokratie nicht. In Deutschland wie in vielen anderen Demokratien weltweit stehen Menschen demokratischen Diskursen skeptisch gegenüber. Sie sind nicht (mehr) erreichbar für konstruktive Aushandlungsprozesse. Konfrontation und Desinformation gewinnen immer mehr an Boden und bedrohen die demokratischen Grundlagen. Dies ist verstärkt auch auf kommunaler Ebene zu spüren. Die Beteiligung an Entscheidungsprozessen ist zum Teil von Vorwürfen, Auseinandersetzungen und der Wut einzelner Gruppen geprägt. Wenn Beteiligung ihren Sinn als demokratiestärkendes Element der Gesellschaft erhalten soll, wenn demokratische gesellschaftliche Aushandlungsprozesse gestärkt werden sollen, braucht es Strategien und Handlungsansätze, die (wieder) zu einem ausgewogenen demokratischen Dialog und faktenbasierten Diskussionen führen.
Dabei stellen sich viele Fragen: Wie können wir Menschen, die sich vom demokratischen Diskurs abwenden, in Beteiligungs- und Mitwirkungsprozesse zurückholen? Wie kommen wir ins Gespräch? Wie gehen wir mit Konflikten um? Wie finden wir in Beteiligungsprozessen gemeinsam Wege zum konstruktiven Dialog?
Auf Basis von drei konkreten Projekten und Handlungsansätzen diskutieren wir in diesem Online-Workshop, wie Wege hin zur Revitalisierung demokratischer Aushandlung auf kommunaler Ebene aussehen können. Die Teilnehmer/innen arbeiten geeignete Vorgehensweisen heraus und reflektieren, was dies für ihre eigene Beteiligungspraxis bedeutet.
Impulse:
- Quartiersbühne. | Niedrigschwellige Dialogformate zur Bearbeitung von Konflikten in Quartier und Kommune | Anika Schmidt, Stadt.Raum.Gestalten e.V., Leipzig
- gesprächsbereit | DiAS – Dialog stärken | Kompetenzzentrum Krisen-Dialog-Zukunft | Respektvolle Gespräche und Konfliktbearbeitung in gesellschaftlichen Kontroversen | Petra Schweizer-Strobel, Aktion Zivilcourage e.V., Dresden
- Cafe Nr5. | Ein öffentlicher Versammlungsraum als Demokratielabor im Strukturwandel | Manfred Körber, Nell-Breuning-Haus, Herzogenrath
Der Workshop richtet sich an Akteure aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik, die Beteiligung und Mitwirkung gestalten und mit den Menschen vor Ort (wieder) ins Gespräch möchten.
Kosten
Teilnahmebeitrag: 90,00 €
Unterstützungsbeitrag: 135,00 € (Unsere Teilnahmebeiträge sind nicht kostendeckend. Mit dem Unterstützungsbeitrag fördern Sie die kostengünstigere Teilnahme von Geringverdienenden und freiwillig Engagierten.)
ermäßigter Teilnahmebeitrag: 45,00 €
Technische Voraussetzungen
Zur Teilnahme werden ein Internetanschluss, Computer, Laptop oder Tablet, interne oder externe Kamera, Lautsprecher und Mikrofon oder besser Headset benötigt.
Teilnahmebestätigung
Die Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt. Die Zusage Ihrer Teilnahme und Informationen zum Ablauf erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. Spätestens am Tag der Online-Veranstaltung erhalten Sie Ihren Zugangslink an die E-Mail-Adresse, die Sie bei der Anmeldung angegeben haben.
mitarbeiten 4/2025
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- (PDF, 52 KB)
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