Starthilfe

Förderung durch die Stiftung Mitarbeit

Ziele der Starthilfe

Warum eine Starthilfe?
Die Stiftung Mitarbeit vergibt seit vielen Jahren Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen sowie an neue Initiativen und Gruppen, die in den Bereichen Soziales, Politik, (Erwachsenen-)Bildung, Kultur, Umweltschutz, Gesundheit und Kommunales innovativ tätig sind. Wesentlich ist, dass beispielhaft aufgezeigt wird, wie Zusammenschlüsse von Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mit gestalten können.

Wer soll durch die Starthilfe gefördert werden?
Mit der Starthilfeförderung will die Stiftung Mitarbeit Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich an Gemeinschaftsaufgaben aktiv zu beteiligen und demokratische Mitverantwortung zu übernehmen. Dabei steht die Förderung von Aktionen und Initiativen im kommunalen Raum im Vordergrund. Die Stiftung Mitarbeit fördert im Durchschnitt ca. 50 bis 70 bürgerschaftliche Initiativen, Vereine und Projekte pro Jahr mit einer finanziellen Starthilfe.

Wie sieht die Starthilfeförderung praktisch aus?
Bürgerschaftlich engagierte Gruppen benötigen in ihrer Gründungsphase oft einen finanziellen Impuls, um ihre Arbeit aufnehmen zu können. Die formlos und unbürokratisch vergebenen Mikro-Förderungen sind in vielen Fällen ein wichtiger Anstoß und eine Ermutigung, aktiv zu werden und sich einzumischen. Der Bedarf an finanzieller Unterstützung gerade in der Startphase einer Initiative bzw. eines Projekts ist groß. Es gibt nur wenig vergleichbare Programme mit Mikro-Förderungen. Für viele der geförderten Gruppen und Initiativen ist die Starthilfeförderung ein Signal weiter zu machen. Dies galt in der Startphase der Stiftung Mitarbeit wie heute.

Förderrichtlinien der Stiftung Mitarbeit und Hinweise

Die Förderung der Stiftung Mitarbeit versteht sich als Starthilfe für neue Initiativen und Gruppen sowie für neue Projekte kleinerer lokaler Organisationen

  • in den Bereichen Soziales, Politik, (Erwachsenen-)Bildung, Kultur, Umweltschutz, Gesundheit und Kommunales
  • mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen
  • die auf freiwilligem und ideellem Engagement beruhen.

Wesentlich ist dabei, dass die förderfähigen Aktionen beispielhaft aufzeigen, wie Zusammenschlüsse von freiwillig engagierten Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mit bestimmen und mit gestalten können.
Die Starthilfeförderung will auf diese Weise Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich an Gemeinschaftsaufgaben aktiv zu beteiligen und demokratische Mitverantwortung zu übernehmen.

Gefördert werden Aktivitäten, Initiativen und Gruppen, die das Ziel verfolgen:

  • einen konkreten Mangel oder Missstand zu beheben
  • gesellschaftliche Konflikte auf demokratischem Wege zu lösen
  • persönliche Eigeninitiative und Handlungskompetenz zu stärken
  • Bürger/innen zur Wahrnehmung ihrer Rechte zu befähigen
  • Vorurteile gegen Minderheiten abzubauen und die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen
  • integrierende Ansätze umzusetzen.

Beantragt werden können:

  • Sachmittel / Ausstattungsgegenstände
  • Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Mittel für die Dokumentationen der Aktion
  • Kosten für erste Gründungsschritte

Nicht förderfähig sind:

  • Einzelpersonen
  • Personalkosten, Honorare
  • Bau- und Sanierungsvorhaben sowie Mietkosten
  • Tagungen, Ferienfreizeiten, Reisen, Verpflegungskosten
  • laufende bzw. bereits beendete Projekte / »etablierte« Initiativen
  • Projekte mit großem Fördervolumen
  • Vorhaben mit abgeschlossenem Nutzerkreis
  • Kindergarten-, Schul- Hochschul- und Studienprojekte, Stipendien

Antragstellung

Die Starthilfeförderung der Stiftung Mitarbeit richtet sich an solche Aktivitäten und Initiativen, denen sonst keine oder nur unzureichende Fördermöglichkeiten offen stehen und die keinem finanzstarken Dachverband angeschlossen oder zuordenbar sind. Sie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und kann deshalb niemals Voll-, sondern immer bloß Anschubfinanzierung sein. Ein und dieselbe Aktion/Initiative kann in der Regel nur einmal mit einem Betrag von bis zu € 500,- gefördert werden.

Förderanträge müssen schriftlich (per Post) gestellt werden und folgende Angaben enthalten:

  • eine kurze Darstellung der Gruppe/Initiative mit Kontaktdaten und Ansprechperson
  • Beschreibung des Vorhabens bzw. der neugegründeten Initiative/Gruppe mit Angaben zu Bedarf, Zielen und Zielgruppe und zeitlichem Ablauf des Projektes/der Maßnahme
  • Beschreibung des inhaltlichen Bezugs zur Stiftung Mitarbeit
  • eine Übersicht beteiligter Personen und Partner
  • eine Übersicht der Kosten und Finanzierung (geplante Einahmen/Ausgaben, Anträge bei anderen Förderern)
  • Verwendungszweck für die bei der Stiftung Mitarbeit beantragten Mittel
  • Sofern vorhanden: Satzung, Freistellungsbescheid, Vereinsregisterauszug

Auswahl- und Bewilligungsverfahren

Über die Bewilligung entscheidet ein Gremium der Stiftung Mitarbeit mehrmals im Jahr.

Antragsfristen für Starthilfeanträge im Jahr 2017 sind:

  • 4. September
  • 6. November

Die Nachricht über die Bewilligung erfolgt jeweils binnen 4 Wochen nach Antragsfrist.

Eine nachträgliche finanzielle Bezuschussung bereits abgeschlossener Aktivitäten ist ausgeschlossen.

Geförderte Initiativen & Projekte

Förderrichtlinien


Ansprechpartnerin

Corinna Asendorf
Tel. (02 28) 6 04 24-27
asendorf(at)mitarbeit.de