Starthilfe

Förderung durch die Stiftung Mitarbeit

Ziele der Starthilfe

Warum eine Starthilfe?
Die Stiftung Mitarbeit vergibt seit vielen Jahren Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen sowie an neue Initiativen und junge Vereine, die in den Bereichen Soziales, Politik, Bildung jenseits von Schule, Kultur und Umwelt innovativ tätig sind. Wesentlich dabei ist, dass beispielhaft aufgezeigt wird, wie Zusammenschlüsse von Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mit gestalten können.

Wer soll durch die Starthilfe gefördert werden?
Mit der Starthilfeförderung will die Stiftung Mitarbeit Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich an Gemeinschaftsaufgaben aktiv zu beteiligen und demokratische Mitverantwortung zu übernehmen. Dabei steht die Förderung von Aktionen und Initiativen im kommunalen Raum im Vordergrund. Die Stiftung Mitarbeit fördert im Durchschnitt ca. 50 bürgerschaftliche Initiativen und junge Vereine pro Jahr mit einer finanziellen Starthilfe.

Wie sieht die Starthilfeförderung praktisch aus?
Bürgerschaftlich engagierte Gruppen benötigen in ihrer Gründungsphase oft einen finanziellen Impuls, um ihre Arbeit aufnehmen zu können. Die formlos und unbürokratisch vergebenen Mikro-Förderungen sind in vielen Fällen ein wichtiger Anstoß und eine Ermutigung aktiv zu werden und sich einzumischen. Der Bedarf an finanzieller Unterstützung gerade in der Startphase einer Initiative oder eines jungen Vereins ist groß. Es gibt nur wenig vergleichbare Programme mit Mikro-Förderungen. Für viele der geförderten Gruppen ist die Starthilfeförderung ein Signal weiter zu machen. Dies galt in der Startphase der Stiftung Mitarbeit wie heute.

Förderrichtlinien der Stiftung Mitarbeit und Hinweise

Die Förderung der Stiftung Mitarbeit unterstützt mit ihrer Starthilfe neue Initiativen, junge Vereine und kleine lokale Organisationen in ihrer Anfangsphase. Wesentlich ist dabei, dass die förderfähigen Aktionen beispielhaft aufzeigen, wie Zusammenschlüsse von freiwillig engagierten Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mit gestalten können. Die Starthilfeförderung will auf diese Weise Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich an Gemeinschaftsaufgaben aktiv zu beteiligen und demokratische Mitverantwortung zu übernehmen.

Gefördert werden Vorhaben

  • in den Bereichen Soziales, Politik, Bildung jenseits von Schule, Kultur und Umwelt
  • die auf freiwilligem und ideellem Engagement beruhen
  • mit geringen eigenen finanziellen und personellen Ressourcen.

Gefördert werden Vorhaben, die das Ziel verfolgen

  • einen konkreten Mangel oder Missstand zu beheben
  • gesellschaftliche Konflikte auf demokratischem Wege zu lösen
  • persönliche Eigeninitiative und Handlungskompetenz zu stärken
  • Bürger/innen zur Wahrnehmung ihrer Rechte zu befähigen
  • die Demokratie zu stärken und zur Demokratieentwicklung beizutragen
  • Vorurteile gegen Minderheiten abzubauen und die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen

Beantragt werden können:

  • Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Sachmittel (z. B. Ausstattungsgegenstände, Büro-, Verbrauchs- und Moderationsmaterial)
  • ggf. Kosten für erste Gründungsschritte

Nicht förderfähig sind:

  • Einzelpersonen
  • Personalkosten, Honorare
  • Bau- und Sanierungsvorhaben sowie Mietkosten
  • Tagungen, Ferienfreizeiten, Reise- und Fahrtkosten, Verpflegungskosten
  • laufende bzw. bereits beendete Projekte, „etablierte“ Initiativen/Vereine
  • Projekte mit großem Fördervolumen
  • Vorhaben mit geschlossenem Nutzerkreis
  • Kindergärten, Schulen, Hochschul- und Studienprojekte, Stipendien
  • Auslandsprojekte
  • Projekte von öffentlichen Trägern und Kommunen

Antragstellung

Die Starthilfeförderung der Stiftung Mitarbeit richtet sich an neue Initiativen, junge Vereine und kleine lokale Organisationen, denen sonst keine oder nur unzureichende Fördermöglichkeiten offen stehen und die keinem finanzstarken Dachverband angeschlossen oder zuordenbar sind. Sie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und kann deshalb niemals Voll-, sondern immer bloß Anschubfinanzierung sein. Ein und dieselbe Aktion/Initiative kann in der Regel nur einmal mit einem Betrag von bis zu € 500,- gefördert werden.

Förderanträge müssen schriftlich (per Post) gestellt werden und folgende Angaben enthalten:

  • eine kurze Darstellung der Initiative (Name, Größe, Gründungsdatum, bisherige Aktivitäten)
  • Kontaktdaten und verantwortliche Ansprechperson
  • Beschreibung des Vorhabens mit Angaben zur Ausgangssituation, zu Zielen, Zielgruppe, zeitlichem Ablauf und Bedarf des Vorhabens sowie evtl. Kooperationspartnern
  • eine Übersicht der Kosten und Finanzierung (vorhandene Eigenmittel, geplante Ausgaben/Einahmen sowie Anträge/bewilligte Förderungen bei anderen Fördermittelgebern)
  • Verwendungszweck für die bei der Stiftung Mitarbeit beantragten Mittel
  • sofern vorhanden: Satzung (-entwurf) , Freistellungsbescheid

Auswahl- und Bewilligungsverfahren

Über die Bewilligung entscheidet ein Gremium der Stiftung Mitarbeit mehrmals im Jahr.

Antragsfristen für Starthilfeanträge im Jahr 2018 sind:

  • 27. August
  • 5. November

Die Nachricht über die Bewilligung erfolgt binnen 4 Wochen nach Antragsfrist.

Förderfähig sind Ausgaben ab Datum der Mittelbewilligung.

Entsprechend der Europäischen Datenschutzgrundverordnung weisen wir darauf hin, dass mit der Antragstellung Ihre Daten zur Bearbeitung gespeichert werden und bei erfolgter Förderung der Name Ihrer Initiative veröffentlicht wird. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Datenschutzerklärung.

Kontakt

Stiftung Mitarbeit
Ellerstraße 67
D-53119 Bonn
Telefon: 0228-60424-0
Fax: 0228-60424-22
E-Mail: starthilfe(at)mitarbeit.de

Geförderte Initiativen & Projekte

Förderrichtlinien


Ansprechpartnerin

Corinna Asendorf
Tel. (02 28) 6 04 24-27
asendorf(at)mitarbeit.de

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