Kinder und Jugendliche in der Kommune wirkungsvoll beteiligen. Erfolgreiche Praxisbeispiele und Formate

Kinder und Jugendliche haben eine eigene Perspektive auf gesellschaftliche Entwicklungen. Sie sind unmittelbar von Entscheidungen betroffen, die Erwachsene heute fällen. Sie wollen sich in ihrem Wohnort beteiligen – und das nicht nur bei vermeintlich offensichtlich kinder- und jugendrelevanten Themen. »Jugendbeteiligung ist eine Querschnittsaufgabe, weil in jedem Politikfeld immer auch Jugend betroffen ist. Deshalb sollte Bürgerbeteiligung grundsätzlich immer auch Jugendbeteiligung sein (…)« (Zentrum Eigenständige Jugendpolitik, 2014: 23).

Doch wie gelingt es, möglichst viele Kinder und Jugendliche auf kommunaler Ebene erfolgreich – und das bedeutet vor allem wirkungsvoll und alters- und interessengerecht – zu beteiligen? Mit welchen Formaten werden sie erreicht? Gibt es (neue) Formate, die sich gut dafür eignen, die Ergebnisse der Beteiligung so aufzubereiten, dass sie anschlussfähiger für die kommunalen Verwaltungs- und Politikprozesse sind und darin berücksichtigt werden können? Wie lassen sich Top-Down- und Bottom-Up-Initiativen besser miteinander verknüpfen?

Schwerpunkt des Seminars ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Kommune und im Wohnumfeld. Das Seminar setzt sich mit Grundlagen der Kinder- und Jugendbeteiligung auseinander und stellt erfolgreiche Praxisbeispiele vor. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden die Folgerungen für die eigene Beteiligungspraxis diskutiert.

Ansprechperson: Claudia Leinauer