Tagung: Integration heißt demokratische Teilhabe 2018

Partizipation und Engagement von und mit Flüchtlingen und Zugewanderten

Migrantinnen und Migranten wie auch Geflüchtete, die in den letzten Jahren nach Deutschland kamen, sind Teil der vielfältigen Gesellschaft in Deutschland – unabhängig davon, ob sie schon lange hier leben, erst vor kurzem gekommen sind oder sich nur für eine begrenzten Zeitraum hier aufhalten. Integration braucht neben der Befriedigung der Grundbedürfnisse Teilhabe auf allen gesellschaftlichen Ebenen.

Dazu gehört auch die demokratische Teilhabe – die politische Partizipation. Neben dem Wahlrecht gibt es vielfältige Möglichkeiten, die eigenenInteressen, Perspektiven oder Bedarfe in einem demokratischen Miteinander einzubringen: in Mitwirkungsgremien, in Vernetzungen, die sich lokal oder bundesweit mit dem gesellschaftlichen Zusammenleben befassen oder durch die Mitwirkung in Dialogstrukturen und -formaten. Empowerment und Selbstorganisation stärken Möglichkeiten, die eigene Stimme einzubringen. Auch das bürgerschaftliche Engagement von Migrant/innen und Neuzugewanderten schafft gesellschaftliche Teilhabe und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit.

Die Tagung stellte Zugänge und Erfahrungen zur Partizipation unter dem Begriff der demokratischen Teilhabe in den Mittelpunkt.

Sie richtete sich an Vertreter/innen aus selbstorganisierten Initiativen und Projekten wie auch aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Kommunen. Die Teilnehmenden erarbeiteten in thematischen Workshops Handlungsempfehlungen. Diese sollen durch die Diskussion im Rahmen der Tagung und ihre Dokumentation öffentlich sichtbar gemacht und in der (Bundes-)Politik wahrgenommen werden.

Texte, Studien und Materialien aus Workshops und Plenum

Bilder zur Tagung

Dokumentation der Robert Bosch Stiftung zur Tagung

In Kürze finden Sie hier außerdem Videos zu den Vorträgen und Gesprächen der Tagung.

Gefördert durch: