Stiftungsrat

Vorsitzende des Stiftungsrates

Monika Kunz ist Leiterin des Stadtplanungsamtes der Landeshauptstadt Saarbrücken. Seit April 2011 ist sie Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Mitarbeit.

Sie hat vielfältige Erfahrungen in der Durchführung und Prozessbegleitung von Beteiligungsverfahren, als Teilnehmende, Moderatorin und Auftraggeberin. Zu den Themen »Beteiligung« und »Arbeiten in der Verwaltung« hatte sie Lehraufträge an der Universität Stuttgart, der Fachhochschule Nürtingen und der Leibniz Universität Hannover. Seit langen Jahren ist sie ehrenamtlich aktiv in der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V., dem FrauenRatschlag Region Stuttgart e.V.; aber auch in Fachkommissionen des Deutschen Städtetages.

Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Saarbrücken
Saarbrücken

Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates

Jeannette Behringer ist Politologin und Ethikerin und seit April 2012 Studienleiterin der Fachstelle Gesellschaft Ethik der Evang-ref. Landeskirche des Kantons Zürich. Von 2002 bis 2009 war sie Fachreferentin für Bürgerschaftliches Engagement der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, von 2009 bis 2012 Studienleiterin für Gesellschaftsethik am ev. Studienzentrum Boldern (Schweiz).

Sie arbeitet fachlich in den Themenbereichen Demokratie, Europa und Nachhaltige Entwicklung an der Schnittstelle zwischen Praxis, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Ihre derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind neue Entwicklungen der Demokratie (Ethik der Demokratie, neue Formen politischer Partizipation, Legitimität, Deliberation), Politikverdrossenheit, Demokratie und Ökonomie sowie Bürgerschaftliches Engagement.

Sie ist Mitglied der Forschungskommission Freiwilligkeit der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, Mitglied der Fachgruppe Europa des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement sowie Themenbeauftragte für Engagement und Partizipation des Bundesnetzwerks für Bürgerschaftliches Engagement.

www.zh.ref.ch

Leiterin der »Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren« (LaKI) in Nordrhein-Westfalen.

Christiane Bainski ist von Beruf Lehrerin und war von 1995 bis 2000 für Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag NRW als rechts- und migrationspolitische Sprecherin tätig.

Von Februar 2002 an leitete sie die Hauptstelle der »Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien« (RAA) in NRW.  Hier hat  sie insbesondere zur Entwicklung, Weiterentwicklung und Implementierung von Konzepten interkultureller und durchgängiger sprachlicher Bildung unter Berücksichtigung von Vielfalt und Mehrsprachigkeit entlang der Bildungsbiografie beigetragen.

Seit Einrichtung der »Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren« (LaKI) im  August 2013 koordiniert und unterstützt sie mit ihrem Team die Arbeit von einem Netzwerk an inzwischen 53 Standorten (kreisfreien Städten und Landkreisen) vorhandenen »Kommunalen Integrationszentren«. In dieser Arbeit liegt ein besonderer Fokus auf dem Handlungsfeld Teilhabe/Partizipation im kommunalen Raum.

www.kommunale-integrationszentren-nrw.de

Leiter der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit des Ev. Kirchenkreises Bonn (EMFA) / Integrationsagentur
Vorsitzender des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e. V.

Hidir Çelik ist Politologe und Soziologe, er promovierte über »Die Migrationspolitik bundesdeutscher Parteien und Gewerkschaften.« Seit 1999 hat er einen Lehrauftrag an der Universität zu Köln im Fachbereich Interkulturelle Pädagogik.

Er hat als freiberuflicher Autor mehrere Sachbücher zu Migrationsthemen herausgegeben und Gedichtbände, Märchen, Kurzgeschichten sowie Satiren veröffentlicht. Er ist Initiator der Bonner Buchmesse Migration und Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS).

Hidir Çelik ist Gründungsmitglied und Vorsitzender der Evangelischen Stiftung für Migrationsarbeit (ESMA). Im November 2010 rief er mit einer Gruppe von Akademiker/innen aus der Region Dersim/Tunceli, Türkei die »Dersimstiftung für akademischen Austausch« ins Leben.

Für sein gesellschaftspolitisches und literarisches Engagement wurde Çelik im Jahr 2016 vom Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, er ist Träger des Rheinlandtalers.

www.hidir-eren-celik.de

Oberbürgermeister der Stadt Solingen a.D.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Norbert Feith gehört seit April 2017 dem Stiftungsrat der Stiftung Mitarbeit an. Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Solingen ist seit November 2015 für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Bonn tätig.

Von 1987 bis 1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hannelore Rönsch (MdB), ehe er Leiter des Ministerbüros des damaligen Bundesministerium für Familie und Senioren wurde. Diese Position hatte er bis 1994 inne und übernahm bis 2001 die Leitung von Grundsatzreferaten der Familienpolitik und der Seniorenpolitik im BMFSFJ.

Von 2001 bis 2008 war Feith Beigeordneter für Jugend, Bildung und Soziales sowie Kämmerer der Kreisstadt Bergheim. 2008 wurde er Beigeordneter für Jugend, Schule, Sport, Kultur, Gesundheit und Integration der Stadt Solingen, dieses Wahlamt hatte Feith bis 2009 inne.

Im August 2009 wurde Feith zum neuen Oberbürgermeister von Solingen gewählt. Nach der Kommunalwahl im Mai 2014 erklärte er, nicht mehr für eine zweite Amtszeit (2015 bis 2020) kandidieren zu wollen.

www.bmfsfj.de

Geschäftsführerin Ruhr Futur gGmbH

Ulrike Sommer ist Bildungswissenschaftlerin und Historikerin. Seit Herbst 2013 arbeitet sie hauptamtlich als Geschäftsführerin bei RuhrFutur gGmbH, einer gemeinsamen Bildungsinitiative von Stiftung Mercator, dem Land Nordrhein-Westfalen, Kommunen und Hochschulen zur systemischen Verbesserung des Bildungssystems im Ruhrgebiet. Allen Kindern und Jugendlichen soll Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg ermöglicht werden.

Zuvor war sie lange Jahre in der nordrhein-westfälischen Landeszentrale für politische Bildung tätig. Dort war einer ihrer Schwerpunkt das Thema »Demokratie und Partizipation«. Im Jahr 2008 wechselte sie als Leiterin in das Referat »Bürgerschaftliches Engagement, gesellschaftliches Engagement von Unternehmen« im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Parallel war sie von 2009 bis 2011 ehrenamtlich im Sprecherrat des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) tätig. Von 2011 bis 2013 hatte sie die Leitung des Fachbereichs Familie, Kinder, Jugend und Sport in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund inne.

RuhrFutur gGmbH
Essen

www.ruhrfutur.de

Institut für Sozialwissenschaften – Abteilung für Politische Systeme und Politische Soziologie, Universität Stuttgart

Prof. Dr. Angelika Vetter ist seit November 2015 im Stiftungsrat der Stiftung Mitarbeit. Sie ist außerplanmäßige Professorin am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart. Zu ihren Forschungs- und Lehrschwerpunkten gehören die vergleichende Systemforschung (BRD und westliche Demokratien), lokale Demokratieforschung; Politische Kultur, Wahl-, Einstellungs- und Beteiligungsforschung sowie Statistik und Methoden der empirischen Sozialforschung.

In den letzten Jahren hat sie sich verstärkt mit Fragen zu dialog-orientierten und direkt-demokratischen Beteiligungsverfahren beschäftigt. So war sie zusammen mit Prof. Helmut Klages maßgeblich beteiligt an der Entwicklung von Leitlinien für die Verstetigung von Bürgerbeteiligung und forscht aktuell zu Fragen der Wirkungen lokaler Bürgerbeteiligung.

Universität Stuttgart
Institut für Sozialwissenschaften

www.uni-stuttgart.de/soz/avps/