mitarbeiten (1/2018)

Besser schreiben, mehr bewirken

Öffentlichkeitsarbeit gehört für viele zivilgesellschaftliche Initiativen zum Alltag. Das Schreiben von Texten ist dabei keine Zauberei, sondern ein Handwerk, das sich lernen lässt. Eine immer noch aktuelle Arbeitshilfe der Stiftung Mitarbeit zeigt, wie Initiativen und Vereine besser schreiben und mehr bewirken können.

Ob Pressemeldung oder Projektantrag: jeden Tag präsentieren Vereine, Verbände und Initiativen ihre Arbeit in unzähligen Berichten einer interessierten (Fach-)Öffentlichkeit. Doch nur den wenigsten Menschen fließen diese Texte einfach und mühelos aus der Feder. Je formeller und wichtiger der Anlass, desto schwerer kann es sein, das Wesentliche im richtigen Ton zu Papier zu bringen.

Doch wie können NGOs ihre Arbeit auch in sachlichen Texten überzeugend und ansprechend darstellen? Was gehört in welchen Text hinein? Wie viel Fachsprache verträgt er? Was macht auch Kompliziertes leicht verständlich, ohne banal zu klingen? Und wie formulieren wir klar und gut, was wir täglich alles leisten? An diesen Fragen setzt die praxisnahe Arbeitshilfe an. Die Autorin Dorle Weyers vermittelt darin Leitlinien für gute Texte im Non-Profit-Alltag. Sie zeigt, wie Vereine und Initiativen mit Bordmitteln und ohne Hilfe einer PR-Agentur ihre Arbeit mit klaren Worten informativ, sympathisch und überzeugend darstellen können. Sie stellt verschiedene Textsorten vor und zeigt auch, welche »Textkiller« jeden Text garantiert unleserlich machen.

Dorle Weyers: Klare Worte für Verein & Co. Besser schreiben, mehr bewirken. Arbeitshilfen für Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen Nr. 34, Verlag Stiftung Mitarbeit, Bonn 2009 (2. Auflage), 96 S., 8,– Euro, ISBN  978-3-928053-90-7, zu beziehen über den Buchhandel oder www.mitarbeit.de